OYAK - Der Verein
Die Eine-Welt Initiative OYAK findet ihren Ursprung in einer Aktionsgruppe, die im Jahr 1986 in der katholischen Pfarrgemeinde Wilnsdorf-Niederdielfen im Kreis Siegen gegründet wurde. Neben der internen Auseinandersetzung mit den Problemen der Entwicklungsländer und den Zusammenhängen mit unserem Lebensstil führten wir öffentliche Aktionen wie Straßentheater, Plakatwandaktionen sowie das Gestalten von Gottesdiensten durch, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
OYAK - Wer dahinter steckt
OYAK, das sind alle Aktiven, die durch ihr Interesse, ihre tatkräftige Unterstützung und durch Spenden unsere Arbeit vorantreiben. Einige von Ihnen haben stellen sich hier vor:
Juliane Conrad (Düsseldorf), Vorstandsvorsitzende, Mitgliederbetreuung.
Sebastian Eumann (Düsseldorf), Zweiter Vorsitzender OYAK e.V., Betreuung der Teilnehmer
Iris Fryczewski (Bonn), Korrespondenz Guatemala "Was mich heute noch an die Zeit in Guatemala erinnert:" 
Ursula Storcks (Essen), Fundraising
Kim Jansen (Düsseldorf), Kassenprüferin
Hendrik Cremans (Köln), Öffentlichkeitsarbeit
Marco Sebastian Pisi (Köln), Betreuung der Teilnehmer
Felix Schuman (Düsseldorf), Kassenprüfer
Franz Georg Cilimba (Niederdielfen), "Ehrenpräsident"
Stephan Beuting (Bonn), Betreuung der Homepage
Luis Alberto Palacios (Sololá/Guatemala), Architekt
Warum Schulbau in Guatemala so wichtig ist: 
Christa Morgenschweis (Stuttgart), Geschäftsführerin
Michael Langer (Bonn), Kassenwart

OYAK - Wie alles begann
Im Pfarrheim der heimatlichen Gemeinde Niederdielfen eröffneten wir 1987 ein Café mit dem Namen OYAK. Dies diente als ein Diskussions-Forum, in welchem jeden Sonntag die Problematik der Entwicklungsländer das erste Gesprächsthema sein sollte. Um dies zu erreichen, stellten wir ein Informationsprogramm auf, in dessen Rahmen abwechselnd Filme gezeigt wurden, eingeladene Referenten Vorträge hielten oder Podiumsdiskussionen stattfanden. In Zusammenarbeit mit dem Dritte-Welt Laden in Siegen verkauften wir darüber hinaus Kaffee,Tee, Honig und andere Artikel aus dem Angebot der Handelsorganisation GEPA.
Unsere Verbundenheit mit der Glaubensgemeinschaft von Taizé in Frankreich ließ uns 1990 an einem von diesem Orden organisierten Programm zur interkontinentalen Völkerverständigung teilnehmen. In unserer Gemeinde sammelten wir Geld für die Reise der beiden jungen Chilenen Juan und Ricardo nach Europa. Für zwei Wochen lebten diese abwechselnd in unterschiedlichen Familien unserer Gemeinde. Gemeinsame Feste, Informationsveranstaltungen und Gottesdienste mit allen Gemeindemitgliedern wurden organisiert, um den Gästen aus Chile die Möglichkeit zu geben, viel von ihrem Leben, Glauben und Kirchengemeinden zu erzählen. Die Idee, durch ein eigenes Entwicklungshilfeprojekt das Bewußtsein über die Not in den armen Ländern unserer Welt zu vertiefen, reifte 1992. Verschiedene Möglichkeiten, ein privat organisiertes und bilaterales Projekt ins Leben zu rufen, wurden betrachtet.
Schließlich entschieden wir uns 1993 für ein Schulbauprojekt in Guatemala. Zu dieser Entscheidung trug nicht zuletzt der Umstand bei,daß die uns bekannten und befreundeten Vereine Freundeskreis Zentralamerika und Esperanza schon über mehrjährige Erfahrungen und Kontakte in diesem Land verfügten. Im gleichen Jahr wurde der Verein OYAK e.V. gegründet. Wir begannen, durch diverse Veranstaltungen unsere Gemeinde für dieses Vorhaben zu gewinnen und Geld zu sammeln. Im Sommer 1994 war es dann soweit. Insgesamt 18 Mitglieder und Freunde unseres Vereins verbrachten zwischen 4 und 12 Wochen im Bergdorf Los Morales im Hochland Guatemalas.
Zusammen mit der einheimischen Bevölkerung, den sogenannten Indígenas, bauten wir eine Grundschule mit drei Klassenräumen und sanitären Anlagen. Inzwischen sind diesem Projekt im Jahresrhythmus weitere gefolgt. In den Jahren 1994 bis 2004 entstanden durch die OYAK-Initiative insgesamt 10 Grundschulen für die Indígenas in Guatemala. Eine Spendensumme von über 200.000 Euro wurde hierzu aufgebracht. Während dieser Projekte haben 70 freiwillige Teilnehmer aus Deutschland mehrere Wochen mit den Indígenas zusammengelebt. Seit 2001 zählt der Verein mehr als 150 Mitglieder und Förderer.
Die OYAK-Satzung
OYAK-Beitrittserklärung