Projekte 2005-2006
2005-Chaquiya
Chaquiya heißt das Dorf, in dem das diesjährige OYAK-Schulprojekt realisiert werden soll. Mit Spendengeldern sowie Mitteln der Gemeinde vor Ort wird ein Gebäude für eine Vorschule mit vier Klassenräumen entstehen. Zusätzlich erhält die Schule ein Lehrerzimmer, eine Küche und Latrinen. Die Bauarbeiten beginnen Mitte August. Zur Zeit besuchen 85 Kinder die bisherige provisorische Grundschule. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes und damit besseren Räumlichkeiten wird eine größere Schülerzahl erwartet. Die bisherigen 3 Lehrer für die Vorschule werden auch im neuen Gebäude weiter unterrichten, so dass der Vorschulbetrieb gesichert ist. Durch das neue Vorschulgebäude profitiert ebenfalls die Grundschule, in der die Vorschulkinder bisher untergebracht waren, weil dadurch weitere Klassenzimmer für die Grundschüler frei werden."Ein Zwischenbericht aus St. Maria el Tablón
Auf der Baustelle geht es Stein um Stein vorwärts. Das Dach wurde abgetragen, ein Holzgerüst gebaut und Steine für den Fussboden des ersten Stocks verlegt. In der nächsten Woche wird Zement gegossen, dann kann die erste Etage hochgezogen werden. Auf der Baustelle herrscht ein tolle Atmosphäre und es werden gerne auch mal Witze auf Kosten der Alemannes gemacht.
Die Schule in St.Maria el Tablón wird durch die Hilfe von Esperanza und OYAK um 6 Klassenraüme erweitert. Auf die bestehenden Gebäude wird also ein Stockwerk aufgesetzt. Momentan haben die Kinder wegen der Raumknappheit nur 4 mal die Woche Unterrricht. Das zeigt, wie nötig die Erweiterung ist. Wenn auf der Baustelle etwas nicht vorhanden ist, wird improvisiert und so ist der Lieblingsspruch des Maurers Christobal das OYAK-Motto geworden: !Todo es posible¡Das Leben mit den Menschen ist gekennzeichnet durch Einfachheit und sehr grosse Herzlichkeit. Unser Gastvater, der selbst keine Schule besuchen konnte und sich Lesen, Rechnen und Schreiben selber beigebracht hat, wünscht sich, dass seine Söhne und Töchter den Zugang zu einer gute Ausbildung bekommen. Durch das Engagement von OYAK und Esperanza wird die Chance darauf etwas grösser. 2006-Barberena
Das Schulbauprojekt 2006 in Barberena verzeichnet gute Fortschritte. Barberena liegt im Hochland Guatemalas, in der Nähe des Atitlansees und unmittelbar an der
Panamericana, der Straße, die den südamerikanischen Kontinent längs durchquert. In das Dorf
selbst gelangt man allerdings nur zu Fuß, es führt keine Straße dorthin.
Der Verein kennt das Dorf bereits sehr gut, denn schon im Jahr 2001
konnte OYAK beim Bau einer Schule helfen, die seitdem in ihren vier
Klassenräumen etwa 90 Kindern einen Platz zum Lernen bietet.
Seitdem hat sich die Schülerzahl allerdings mehr als verdoppelt und daher ist das
Dorfkomitee an OYAK herangetreten und hat erneut einen Antrag gestellt, um die Schule zu erweitern.
Mit der Erweiterung eines festen, erdbebensicheren Schulgebäudes, werden die
Lernbedingungen und damit die Bildungsmöglichkeiten der Kinder
entschieden verbessert.
Dass der Umbau in der geplanten Weise stattfinden kann, ist den Schülern und Lehrern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Köln/Hürth zu verdanken, die OYAK eine
große Geldspende für die Erweiterung zur Verfügung gestellt haben. Im Oktober 2005 erliefen die Schüler eine Summe von knapp 24.000 Euro.
Mit dem gespendeten Geld kann die gesamte Umbaumaßnahme finanziert werden.